Wie arbeitet ein Wasserionisierer? Ein Standard-Durchfluss-Wasserionisierer, etwas grösser als ein dickes Telefonbuch, wird an der Wasserzufuhr in der Küche angeschlossen. Er ionisiert das Wasser im Durchfluss durch eine unvollständige Elektrolyse. Alternativ gibt es Standgeräte, die von der Wasserleitung unabhängig arbeiten wie das IonQuell® LAB, das in 20 - 90 Minuten je 2 Liter basisches Aktiv- und saures Oxidwasser produziert. Durch die Möglichkeit, gezielt Mineralien zuzugeben, können hier wesentlich höhere pH-Werte und gezielte Mineralienkombinationen erreicht werden.
Da in den "zivilisierten" Ländern das Leitungswasser leider Überall mit organischen Chemikalien (Medikamentenrückständen, Pestiziden, Herbiziden, Antibiotika etc.) belastet ist, wird das Leitungswasser in den Durchfluss-Ionisierern als erstes in einem Aktivkohlefilter aufwendig gereinigt, die Mineralien bleiben dabei erhalten.
Rechts sehen Sie ein stark vergrössertes Bild eines Aktivkohlestückes. Die Reinigungsleistung einer Aktivkohlefilteration ist um so besser je enger das Wasser in Kontakt mit der Aktivkohle kommt. Deshalb empfehlen wir bei stärkerer Belastung des Wassers den Bambus-Aktivkohle-Blockfilter, da bei Blockfiltern der Kontakt Wasser - Aktivkohle besser ist als bei gepresstem Granulat. Bei geringer Belastung des Wasser reicht aber ein Granulatfilter aus.
Anschließend gelangt das Wasser in eine Kammer, die durch eine feine halbdurchlässige (semipermeable) Membran geteilt ist. Auf jeder Seite der Kammer finden wir eine mit Platin beschichtete Titan - Elektrode, an denen eine Spanung von max. 30 V anliegt - eine Elektrode ist also positiv, die andere negativ geladen. So kann galvanischer Strom fliessen. Er bewirkt, dass alle basischen Mineralien in eine, die sauren Mineralien in die andere Kammer wandern. Kationen, also positiv geladene basische Ionen, umgeben die negative Elektrode und produzieren dabei Kathoden-Wasser (reduziertes basisches AktivWasser), das von den Russen "Katholyt" und "Wasser des Lebens” genannt wurde. Anionen, also negativ geladene saure Ionen, umgeben die positive Elektrode und produzieren dabei Anoden-Wasser (oxidiertes saures OxidWasser), auch "Anolyt" oder "Wasser des Todes” genannt. Parallel dazu werden Wassermoleküle (H2O) aufgespalten. In der negativ geladenen Elektrodenkammer entstehen OH- -Ionen und es wird Wasserstoff H+ frei, in der positiv geladenen Elektrodenkammer entstehen H3O+ -Ionen und es wird Sauerstoff frei. Durch diesen Elektrolyseprozess werden alle Wassermoleküle "auseinandergenommen" und können sich in der ihnen gemäßigten Struktur wieder neu zusammensetzen. Dadurch werden die grossen Wassercluster des Leitungswassers wieder auf die "wassergemäße" Größe von 6 - 8 Molekülen pro Cluster reduziert. Dies bewirkt den "weichen" Geschmack des basischem AktivWassers, obwohl basisches AktivWasser mit ca. 150% der basischem Mineralien des Ausgangswassers angereichert ist. Das entstehende basische AktivWasser hat einen Überschuss an OH- - Ionen (= einen basischen pH-Wert) und einen "Überschuss" an Elektronen (= ein negatives Redoxpotential = Antioxidant). Die Elektronen sind um so stabiler gebunden, je mehr basische Mineralien im Wasser vorhanden sind. Das entstehende saure OxidWasser hat einen Überschuss an H+ - Ionen (bzw. H3O+ - Ionen = einen sauren pH-Wert) und einen starken Mangel an Elektronen (= ein positives Redoxpotential = Oxidationsmittel = Desinfektionsmittel). Saures OxidWasser ist in seiner oxidierenden Wirkung stabil. Um sicher zu stellen, dass genügend Mineralien im Wasser sind um eine Elektrolyse / Ionisierung möglich zu machen (denn nur mineralhaltiges Wasser ist leitfähig so dass Strom fliessen kann) ist, enthält der vorgeschaltete Filter meist noch hochwertiges Korallencalcium.
Grafiken und Beschreibungen mit Genehmigung von IonLife®
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